Monatsarchiv für Oktober, 2008

Planungsgespräche

von Juliane

Der Job als Trauzeugin ist ja so toll – und wenn man selber schon mal geheiratet hat, dann ist es total einfach. Dann weiß man ja, was einem selber wichtig war und was man vielleicht vergessen hat oder worüber man sich gefreut hat. Gestern abend hab ich mal wieder ein Gespräch mit meiner lieben Freudin geführt, die ja nun bald heiraten wird. Sie hat mir von den Einladungskarten erzählt, von ihren Ideen zur Tischdekoration, zur Location zu den Gästen, zu Klamottenvorstellungen und und und. Es ist so toll, als persönliche Beraterin zur Verfügung zu stehen, Ideen einzubringen und einfach eine helfende Hand zu sein.

Diese ganzen Infos helfen mir natürlich auch, meinen Job gut zu machen. Jetzt lassen sich meine Ideen toll in das CI der Hochzeit meiner Freundin bringen…

Ich glaube, in meinem nächsten Leben muss ich eine Wedding-Planerin werden. Das ist ja so toll, macht so viel Spaß und was gibt es schöneres als zwei liebende Menschen an ihrem schönsten Tag zu begleiten und diesen perfekt zu machen…? Naja, ihr habt recht, es gibt was schöneres: nämlich selber die liebenden Menschen zu sein und den schönsten Tag zu erleben. :-)

Auch wenn ich hier jetzt im Thema springe, muss ich an dieser Stelle doch noch mal loswerden, dass ich es auch mehrere Monate nach der Hochzeit noch nicht glauben kann, dass der Mann an meiner Seite mit mir verheiratet ist. Ich schaue ihn morgens im Bad an und denke: wir sind verheiratet. Wenn wir abends auf der Couch liegen und kuscheln denke ich: wir sind verheiratet. Zwischendurch schreibe ich ihm Mails und sage: wir sind verheiratet! Nie hätte ich gedacht, dass es sich so gut anfühlt, den Menschen fürs Leben gefunden zu haben und zu wissen, dass er durch sein Ja-Wort bestätigt, dass er genau das gleiche fühlt.

Hase: ich lieb dich üüüüüüüüber alles und du bist das Beste was mir je passiert ist. :-*

jetzt kommentieren? 24. Oktober 2008

Junggesellinnen

von Juliane

Immer noch sehe ich voller Vorfreude meinem Trauzeugenjob entgegen. Aber ich stelle auch fest, dass dieser Job mehr Einsatz erfordert als die Planung und Oranisation meiner eigenen Hochzeit. Trotzdem macht das natürlich Spaß, denn am Ende ist es doch bestimmt das schönste zu sehen, wie sich liebe Menschen über tolle Ideen zur ihrer Hochzeit freuen.

Ich jedenfals befinde mich voll und ganz in der Planung eines Junggesellinnenabschied. Und das ist zu dieser Jahreszeit gar nicht so einfach. Da kann man nicht mal eben ein T-Shirt bedrucken lassen – das würde man unter der dicken Winterjacke ja gar nicht sehen. Zudem ist es früh dunkel und all die Outdoorlocations wo man im Sommer lustig Schnäpse verkaufen kann sind menschenleer. Also was tun? Ja, gute Frage!

Noch schwieriger wird es, wenn man eine Vielzahl an Frauen koordinieren muss, die alle von außerhalb kommen und die man gar nicht kennt. Aber da bin ich guter Dinge, das wird schon irgendwie werden.

Ich werde hier mal noch nicht zu viel verraten, denn man weiß ja nie, welche Braut so mitliest. Wer Ideen für einen Junggesellinnenabschied in Kürze hat, der möge sich bitte melden….

jetzt kommentieren? 22. Oktober 2008

Rückblick…der Tag vor der Hochzeit

von Julchen

Donnerstag, 09.10.2008

Der Tag beginnt um 08.oo Uhr. Friseurtermin. Ein bisschen Farbe, ein bisschen Zupfen, ein bisschen Schneiden und zum Schluss besprechen wir die Frisur für den kommenden Tag. Läuft alles sehr gut. Ich bin zufrieden mit den Neuerungen¬†und freue mich auf morgen.

Um 10.30 Uhr gleich der nächste Termin. Nagelstudio. Ganz schön straffe Zeitplanung, stelle ich eben fest! Aber ich komme gerade noch pünktlich. Ich befürchte das Schlimmste. Meine Fingernägel befinden sich in einem katastrophalen Zustand…

13.00 Uhr. Wow, ist richtig gut geworden! An diese Hand kann ich mir morgen ganz beruhigt meinen Ring stecken lassen :-) .
Aber keine Zeit, meine tollen Fingernägel anzustarren. Muss gleich weiter.

13.30 Uhr. Ortstermin im Restaurant.¬†Eigentlich wollen wir nur kurz die Menükarten und die Gastgeschenke¬†abgeben,¬†ich nutze aber dann doch nochmal schnell die Gelegenheit für eine kurze Abfrage aller Details….. nur zur Sicherheit.

13.50 Uhr. Während ich mich mit den Leuten vom Lokal in Betrachtungen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Serviettenfalttechniken verliere, fange ich einen eindeutigen Blick meines Bräutigams auf: Eindeutig verständnislos (Das hatten wir doch alles schon¬†geklärt! Wieso jetzt nochmal von vorne?) und eindeutig genervt (Wollten wir nicht nur schnell was abgeben?!).
Tja, mein Lieber, da musst Du jetzt durch… ;-)

14.00 Uhr. Kurzer Besuch bei der künftigen Schwiegerfamilie. Alle sind aufgeregt und freuen sich auf morgen. Aber erstmal gibt`s noch nachträgliche Geburtstagsgeschenke und ein Stück Kuchen.

15.00 Uhr.¬†Bin zum Kaffeeklatsch mit meiner Trauzeugin und besten Freundin verabredet. So viel Zeit muss sein…!
Statt Kaffee gibt`s Sekt :-) .

17.00 Uhr. Höchste Zeit noch¬†schnell die Deko für den Sektempfang im Lokal vorbei zu bringen! Kurze Einweisung in¬†den¬†Gebrauch der Heliumflaschen für die Luftballondeko, dann ist alles klar.

Mein Bräutigam ist sichtlich erleichtert. Ist er vielleicht schon ein bisschen nervös wegen morgen? Nö. (…natürlich nicht… ;-) )

18.00 Uhr.¬†Unsere Wege trennen sich. Wir werden uns erst morgen vormittag wieder sehen, wenn wir gemeinsam zum Standesamt fahren. Den letzten Abend und die letzte Nacht verbringen wir getrennt. So will es die Tradition…. aber vorallem will meine Familie es so :-) !
Mein noch-Freund-bald-Mann wird noch was trinken gehen…. Hoffentlich¬†läßt er es nicht zu spät werden.

19.00 Uhr Gemütlicher Abend mit meinen Schwestern und meiner Mutter. Eigentlich ist alles ganz ruhig, aber es liegt etwas in der Luft…
Ich bin die Älteste bei uns. Die erste, die zur Schule ging, die erste, die alleine mit dem Fahhrad zum Bäcker fahren durfte, die erste, die von zu Hause ausgezogen ist….. und jetzt die erste, die heiraten wird.
Mittlerweile wissen wir, dass auf die Erste irgendwann ¬†immer weitere folgen…. trotzdem ist alles beim ersten Mal ein bisschen komisch… etwas Neues eben.

21.00 Uhr. Mein Bruder ruft an. Wir besprechen nochmal, wann er und seine Freundin uns morgen¬†abholen. Die beiden sind meine Verbündeten für meine Hochzeitsüberraschung für den Bräutigam.
Der denkt nämlich, dass¬†die beiden uns morgen nach der Feier in unser¬†Flitterwochenende-Hotel bringen werden. Stimmt aber nicht.
Er soll das nur glauben, damit er sein Gepäck für`s Wochenende bei ihnen ins Auto packt und damit er nicht auf Sekt, etc.¬†verzichten muss.
Bin gespannt, was er sagt, wenn er meine Überraschung sieht!

23.00 Uhr. Hatte mir vorgenommen, früh ins Bett zu gehen, damit ich morgen nicht aussehe, wie¬†schlaflose Nacht. Aber meine Schwestern sind einfach nicht ins Bett zu kriegen.
Nervös? Ein bisschen vielleicht.

23.15 Uhr. Bräutigam ruft an. Wünscht¬†Gute Nacht.

0.30 Uhr.¬†Aus Angst, dass ich morgen nicht aus den Federn kommen werde, beende ich jetzt endgültig die Quasselrunde und¬†werfe die beiden aus dem Zimmer. Weiß garnicht, wann wir zum letzten Mal alle gleichzeitig zu Hause übernachtet haben. Wahrscheinlich an Weihnachten…

01.00 Uhr. In 5 Stunden klingelt mein Wecker. Letzte Chance auf ein paar Stunden Schlaf.
 

jetzt kommentieren? 20. Oktober 2008

10 Tage danach…

von Julchen

Jetzt sind wir schon seit 10 Tagen verheiratet.
Meinen Freund als “meinen Mann” zu bezeichnen, finde ich noch immer etwas komisch und wenn das Telefon läutet, zögere ich einen kurzen Augenblick, bevor ich mich mit meinem neuen Namen melde, aber ansonsten fühlt es sich gut an verheiratet zu sein :-) !

Jetzt möchte ich aber natürlich noch erzählen, wie er so war, der Tag unserer Hochzeit… alle Details gibt`s in Kürze hier….versprochen!

jetzt kommentieren? 20. Oktober 2008

Trash the Dress in Hamburg

von Juliane

Jetzt bin ich etwas mehr als drei Monate verheiratet und habe es doch tatsächlich schon geschafft, mein Hochzeitskleid zu trashen – naja ein wenig zumindest.

Gestern war ich noch in Hamburg und bin stundenlang in meinem Hochzeitskleid rumgelaufen und heute morgen sitze sich schon wieder an meinem Schreibtisch. Aber was haben wir in Hamburg überhaupt gemacht. Erstmal habe ich ganz viele Weddix-Bräute kennen gelernt. Das war lustig. Die Silke von Weddix war auch dabei. Alles war total unkompliziert und wir haben in Hamburg in einem super Hotel übernachtet.

Am Samstag morgen in aller Herrgottsfrühe ging es los. Ich selber hatte Glück, erst gegen 7:40 Uhr zur Visagistin zu müssen, aber einige waren schon eine Stunde früher dabei. Make Up wurde professionell aufgelegt und Haare in Form gezupft. Und dann war der Moment da. Ich konnte mein Kleid noch mal anziehen. In anbetracht der Tatsache, dass es irgendwie acht Uhr morgens war, ich um viertel nach fünf augestanden war um nach Hamburg zu fahren, erschien mir die ganze Sache sehr emotionslos. Ich zog halt mein Kleid an. Das nicht aufkommen wollen von romantischen Gefühlen lag vielleicht daran, dass wir insgesamt 12 Bräute waren. Um mich rum standen lauter Mädels im Brautkleid. Wahnsinn. Und total verrückt.

Die nächsten Stunden haben wir damit zugebracht, von einer Location zu anderen zu fahren, uns von Ondro fotografieren zu lassen und viel zu warten. Man selber hat für seinen Shoot vielleicht zwei drei Minuten, manchmal auch etwas mehr, aber den Rest der Zeit wartet man, und wartet, und zupft Kleider zurecht, hält Jacken (wir waren in Hamburg, es ist Oktober und es war kalt), reicht Taschentücher, was zu trinken und quatscht. Ich habe jetzt eine ungefähre Vorstellung, wie es wohl den Mädels von Germanys next Top Model so gehen muss. Also Supermodel wäre ja kein Job für mich – abgesehen davon, dass mir dafür 15 cm fehlen und ich ein paar Kilos zu viel hätte. Wir haben uns am Bootsanleger und am Strand fotografieren lassen, haben uns von einem erhöhten Vorsprung auf eine Luftmatraze fallen lassen, haben auf Treppen gesessen, auf Steinen gelegen, die U-Bahn-Station Reeperbahn unsicher gemacht, in strömendem Reegen auf einer glitschig bemoosten Brücke gelegen und sind zum Schluss alle nacheinander im Zimmer des Fotografen duschen gegangen – im Kleid natürlich. :-) Jetzt denkt ihr vielleicht wie bescheuert? Hört sich für mich im nachhinein auch so an. Aber wie es sich anfühlt und wie es in dem Moment ist, wo man selber fotografiert ist, kann man gar nicht beschreiben. Das muss man einfach selber erlebt haben… Sowieso würde es mir schwer fallen, in Worte zu fassen, wie das Wochenende war. All die lustigen Dinge die uns passiert sind kann man schriftlich nie so wiedergeben, wie sie uns passiert sind…

Alles in allem war es ein verrücktes, lustiges, interessantes und spannedes Wochenende. Ich habe nette Leute getroffen, viel gelernt und die Erinnerung steckt mir heute noch in den Knochen :-) Aber was tut man nicht alles für ein tolles Foto.

Sobald welche von den Bildern verfügbar sind, werde ich euch hier mal eins zeigen.

bisher 1 Kommentar 06. Oktober 2008

Trauzeugin

von Juliane

Ich werde ab sofort in diesem Blog zweigleisig fahren. Warum? Naja, ich bin zwar keine Braut mehr, aber wenn es etwas bezüglich meiner Hochzeit oder Trash the Dress zu berichten gibt, dann tu ich das als Juliane die Braut. Ansonsten werde ich das Thema Hochzeit mal von einer anderen Seite beleuchten und euch meine Erfahrungen als Trauzeugin schildern. Denn ich bin ab sofort und schon seid ein paar Wochen eine Trauzeugin. Das ist großartig, weil das ist fast so als würde ich noch mal heiraten, wiel ich ja bei allem dabei sein darf, ohne das man sich aufdrängen muss. Ich kann ab sofort wieder mit nach Kleidern schauen, darf Ringe mit anschauen, mich mit um die Organisation kümmern und und und. Ich freue mich sehr über diesen “Job” und sehe es als große Ehre an. Natürich will ich auch alles richtig machen und meine liebe Freundin nicht enttäuschen…

Aber keine Sorge, ihr werdet hier auf jeden Fall informiert werden. Aktuell bin ich dabei, den Junggesellinenabschied zu planen. Hab ich das Hochzeitsdatum schon verraten? Ach nein- ja , es ist nämlich so, dass meine Freundin kürzlich beschlossen hat, am 12.12.2008 zu heiraten. Na wenn das mal nicht ein sportliches Timing ist….

bisher 1 Kommentar 06. Oktober 2008

Wenn aus Liebe Leben wird…

von Melanie

…kriegt das Glück einen Namen:

                                   cimg0592.JPG

                        Leonie, geboren am 09.08.2008
                                  2.750 g und 48 cm

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an meine Mama?!
Sie hat im letzten Jahr an dieser Stelle Hochzeits-Blog geschrieben und meinen Papa am 07.07.2007 geheiratet.
Nun bin ich geboren… Den 08.08.2008 habe ich nicht ganz geschafft, aber der 09.08.2008 ist ja auch ein viel schöneres Geburtsdatum ;-)
Mama und Papa sind wahnsinnig glücklich mit mir-nun sind wir eine richtige kleine Familie!!!

Ich wünsche allen zukünftigen Bräuten und weddix-Lesern alles Liebe und Gute…
Eure Leonie

bisher 1 Kommentar 02. Oktober 2008

Für alle Fälle…

von Julchen

Wow, nächste Woche werde ich heiraten…
Bei dem Gedanken werd` ich doch tatsächlich fast ein bisschen nervös :-) .
Meine Aufmerksamkeit richtet sich momentan in erster Linie auf das Wetter. Ich schau mir jetzt regelmäßig die 14-Tage-Trends im Internet an. Und wenn das Wetter am 10.10. wirklich so wird, wie es da momentan heißt, dann bin ich total¬†zufrieden damit:
Teils sonnig, teils leicht bewölkt, wenig Wind und ca 16¬įC.
Das würde reichen für einen kleinen Sektempfang und ein paar Fotos im Freien. Der Rest des Tages spielt sich ja dann ohnehin¬†eher drinnen¬†ab.

Aber natürlich sind wir trotzdem bestens¬†für alle Fälle gerüstet:
Wir haben uns nämlich vorsichtshalber so einen schönen, großen Regenschirm mit “Just married”-Aufdruck gekauft. Da darf es dann auch ruhig mal regnen… aber nur ein bisschen…. und nur ganz kurz… :-) !

bisher 1 Kommentar 01. Oktober 2008


Kalender

Oktober 2008
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Anzeigen

Monatsarchiv

Anzeigen

Themenarchiv